21.04.2014 | 04:00 UHR

BÖRSENLEXIKON

Druckversion

Unser Börsenlexikon erklärt Ihnen die wichtigsten Begriffe aus den Bereichen Derivate, Aktien , Fonds, Anleihen, Devisen.

SELEKTION

Ueber pari

siehe "Pari"

Ultimo

Ultimo steht im Börsendeutsch für den letzten Tag eines Monats, an dem Börsen- oder Bankenhandel stattfindet.

Als Orderzusatz kennzeichnet der Begriff einen bis zu diesem Zeitpunkt gültigen Auftrag. Wer z.B. beim Aktienkauf ein Limit setzt, kann es bis Ultimo, also bis zum Ende des Monats, aufrechterhalten.

Umbrella-Fonds

Übergeordnetes Fondskonzept mit Ursprung in Großbritannien, unter dessen Schirm sich mehrere Subfonds, bzw. Unter- oder Teilfonds, befinden. Die Subfonds haben unterschiedliche Anlageschwerpunkte. Nicht zu verwechseln mit einem Dachfonds, der in andere Fonds investiert. Der Anleger kann ohne zusätzliche Kosten oder zu minimalen Gebühren zwischen den Teilfonds wechseln. In Deutschland ist die Auflegung von Umbrella-Fonds nicht möglich.

Underlying

siehe: Basisinstrument

Ungedeckter Optionsschein

Bei ungedeckten Optionsscheinen besitzt der Emittent nicht die entsprechende Menge des zugrundeliegenden Wertes, hat also zum Beispiel keine ausreichende Anzahl von Aktien dieser Gesellschaft (Gegensatz: Gedeckte Optionsscheine, Covered Warrants). Ungedeckte Optionsscheine gehören zu der Gruppe der Naked Warrants, sie werden daher in der Regel von einer Bank und nicht von der Aktiengesellschaft selbst und ohne anhängende Anleihe/Genussscheine begeben.

Unlimitierter Auftrag

siehe: Market-Order

Unselbständiger Optionsschein

Der unselbständige (klassische) Optionsschein wird in der Regel zusammen mit einer Optionsanleihe emittiert im Rahmen einer bedingten Kapitalerhöhung. Später wird der Optionsschein von der Anleihe getrennt und eigenständig gehandelt. Der klassische Optionsschein verbrieft grundsätzlich das Recht, eine bestimmte Anzahl von Aktien bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem im voraus fixierten Preis zu kaufen. Den klassischen Optionsschein gibt es nur als Call Warrant. (Siehe auch: Put warrant, Optionsschein, Naked warrant, Covered warrant)

Unter pari

siehe "Pari"

Up-And-In-Call

Der Up-And-In-Call ist eine sogenannte Reverse-Barrier-Call-Option, die erst aktiv wird, wenn eine vorgegebene Barriere berührt bzw. überschritten wird. Im Unterschied zur klassischen Call-Option ist hier zusätzlich eine Knock-In-Schwelle eingebaut. Er kann z.B. Bestandteil von Reverse Bonuszertifikaten sein.

Up-And-In-Put

Der Up-And-In-Put ist eine sogenannte Barrier-Put-Option, die erst aktiv wird, wenn eine vorher festgelegte Barriere berührt bzw. überschritten wird.

Up-And-Out-Call

Der Up-And-Out-Call ist eine sogenannte Reverse-Barrier-Call-Option, die verfällt, wenn eine vorher festgelegte Barriere berührt bzw. überschritten wird. Im Unterschied zur klassischen Call-Option ist hier eine Knock-Out-Schwelle eingebaut. Er kann z.B. Bestandteil von Reverse Bonus Zertifikaten sein.

Up-And-Out-Put

siehe: Knock-Out-Option